Arthrose – Therapie und Selbsthilfe

ArthroseArthrose ist die häufigste Form von Gelenkerkrankungen überhaupt!

Mit diesem Beitrag will ich aufzeigen, wie es zu Arthrosen kommt, was Sie selbst dagegen tun können, und welche Möglichkeiten die Naturheilkunde bietet.

Arthrose (Arthrosis deformans) ist eine degenerative, schmerzhafte Gelenkerkrankung, bei der es durch Abnutzung zur Zerstörung des Gelenkknorpels und zu Entzündungen der Gelenkkapsel kommt. Dies kann mit starken, teilweise unerträglichen Schmerzen einhergehen und zu einer völligen Versteifung des Gelenkes führen.

Arthrose – wie es dazu kommt

Ein wichtiger Grund für die Entstehung von Arthrosen sind Fehlhaltungen und Fehlbelastungen von Gelenken wie Sie zum Beispiel durch einen Beckenschiefstand, muskuläre Verspannungen oder „ausgerenkte“ Wirbel entstehen können.
Denn wenn ein Gelenk durch eine Fehlhaltung nicht „gerade“ – wie vorgesehen – sondern einseitig belastet wird, dann nutzt es sich natürlich einseitig auch schneller ab.

Aus naturheilkundlicher Sicht spielt eine Übersäuerung des Körpers und die Ablagerung von Schlacken eine weitere entscheidende Rolle bei der Entstehung von Arthrosen.

Die moderne Ernährungs- und Lebensweise mit Fastfood, Fertiggerichten, industriell verarbeiteten Lebensmitteln, viel tierischem Eiweiß, Zucker, Genussmitteln, Medikamenten usw. führt dazu, dass unser Körper mit immer mehr Säuren konfrontiert wird und gleichzeitig über die Nahrung immer weniger Mineralstoffe erhält.

Diese Flut an Säuren muss im Körper unbedingt neutralisiert werden, denn der Blut-pH-Wert muss unbedingt zwischen pH 7,34 und 7,35 bleiben, da es außerhalb dieses Bereichs zu einer Verklumpung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) kommt, was zum Tode führen würde.
Um Säuren neutralisieren und ausscheiden zu können, werden Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalzium, Magnesium oder Natrium benötigt.
Werden über die Nahrung weniger Mineralstoffe zugeführt als für die Neutralisation der Säuren und Gifte benötigt werden, dann nimmt der Körper sie in seiner Not aus seinen eigenen Geweben, unter anderem auch aus Knochen, Knorpeln, Sehnen und Bändern.

Diese Entmineralisierung spielt bei der Entstehung von Arthrose eine wichtige Rolle, denn dadurch verliert der Gelenkknorpel an Festigkeit und nutzt sich leichter ab.

Wenn die Ausscheidungsorgane aufgrund der übermäßigen Belastung mit Säuren und Giften überlastet sind, dann werden die neutralisierten Säuren und Gifte (sogenannte Schlacken) im Körper abgelagert. Dies geschieht zum Beispiel im Bindegewebe und in den Blutgefäßen aber immer wieder auch in Gelenken.
Im Gelenk stören die Schlacken den Austausch von Nährstoffen und den Stoffwechsel. (Der Gelenkknorpel selbst hat keine Blutgefäße und muss über die Gelenkflüssigkeit mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden.)
In seiner Not versucht der Körper, die Schlacken aus den Gelenken auszuscheiden, und das macht er mit Hilfe von Entzündungen.
Ein chronische Unterversorgung mit lebenswichtigen Mineralstoffen verhindert außerdem den Neuaufbau des Knorpels.

Arthrose – was Sie dagegen tun können!

Entsäuern und entschlacken Sie konsequent Ihren Körper.

Ernähren Sie sich basenüberschüssig.
Von einer basenüberschüssigen Ernährung spricht man, wenn die Nahrung mehr Mineralstoffe enthält, als zur Neutralisierung der bei der Verstoffwechselung entstehend Säuren benötigt werden.
Verzichten Sie weitgehend auf säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte, Eier, Süßes (auch gesüßte Getränke), Weißmehlprodukte, stark verarbeitete Nahrungsmittel wie Fastfood, Fertiggerichte und Konserven sowie Genussmittel wie Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin und Alkohol.

Ernähren Sie sich stattdessen basisch, das heißt mit mineralstoffreichen Lebensmitteln wie:
Gemüse, Salaten, Keimlingen / Sprossen, Nüssen, Mandeln, Kräutern und Kräutertee sowie Obst(in Maßen).

Um das Basenpotential der Nahrung weiter zu erhöhen oder gelegentliche Ausrutscher zu kompensieren gibt es eine ganzheitliche natürliche Basenquelle von der Firma Jentschura, ein Granulat aus 100 verschiedenen Samen, Wurzeln, Kräutern und Früchten, dass man pur einnehmen oder über das Essen streuen kann.

Entsäuern Sie über die Haut, mit basischen Bädern, basischen Wickeln, basischen Stulpen oder Strümpfen und ähnlichen Anwendungen.

Im Handel gibt es außerdem verschiedene Basen-Tabletten oder -Pulver, die zu einer Entsäuerung des Körpers beitragen können. Auch diese können zur Entsäuerung des Körpers eingesetzt werden.

Weiter Informationen zum Thema Entsäuerung und Entschlackung finden sie hier.

Bleiben Sie in Bewegung

Der Gelenkknorpel hat keine eigenen Blutgefäße und muss über die Gelenkflüssigkeit (Synovia) ernährt werden. Die Produktion der Gelenkflüssigkeit wird durch Bewegung gefördert, und die Gelenkflüssigkeit wird durch die Bewegung in den Knorpel transportiert. Außerdem trainiert Bewegung den Muskel- und Bandapparat um das betroffene Gelenk. Deshalb ist es wichtig, trotz Schmerzen in Bewegung zu bleiben.
Lediglich bei einer aktivierten Arthrose, wenn das Gelenk gerötete und überwärmt ist, empfiehlt sich eine vorübergehende Ruhigstellung.

Arthose - in Bewegugn bleibenBei Knie- und Hüftgelenksarthrose bieten sich Sportarten an, die das Knie und/oder die Hüfte Bewegen, aber dabei möglichst wenig belasten. Empfehlenswert sind Radfahren, Aquajogging oder Nordic-Walking.

Versorgen Sie Ihre Gelenke mit allem, was sie brauchen.

Für die Herstellung der „Gelenkschmiere“ (Synovia) benötigt der Körper unter anderem die beiden wichtigen Nahrungsgrundstoffe Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat.
Fehlen diese kann sich die Gelenkflüssigkeit vermindern und an Elastizität verlieren. Sie kann dann weniger gut als Puffer im Gelenkspalt wirken und der Knorpel wird weniger gut mit Nährstoffen versorgt.
Im Handel gibt es verschiedene Produkte, die Glucosamin- und Chondroitinsulfat enthalten, meist in Kombination mit anderen Mineralstoffen und Vitaminen.

Wärme oder Kälteanwendung

Je nach dem, ob sich Ihre Arthrose gerade in einer entzündlichen oder einer „kalten“ Phase befindet, kann Ihnen die Anwendung von Wärme oder Kälte helfen.
Ist das Gelenk gerötet und überwärmt, dann spricht das für eine Entzündung des Gelenks. In diesem Fall hilft normalerweise Kälte besser. In allen andern Fällen hilft meist Wärme besser.
Probieren Sie es am Besten einfach aus.

Zur Wärmeanwendung haben sich feucht-warme Umschläge, warme Dinkel- oder Kirschkernsäckchen sowie Sauna bewährt.
Zur Kälteanwendung bieten sich kalte Umschläge, oder ein klassischer Eisbeutel an.
Sollten Sie keine Eiswürfel zur Hand haben, können Sie auch eine Packung Erbsen oder Ähnliches aus dem Tiefkühlfach verwenden.

Auch kühlende oder wärmende Salben, Cremes oder Öle aus der Apotheke können hilfreich sein.

Quarkwickel

Quark zieht bei entzündeten Gelenken die Hitze raus und erleichtert ungemein.
Für einen Quarkwickel benötigt man Magerquark und etwas Olivenöl. Beides wird gut verrührt und dann eiskalt auf das Gelenk aufgetragen, etwa einen Zentimeter dick. Wickeln Sie ein Wolltuch um das Gelenk und lassen Sie den Quark ca. 20 – 30 Minuten einwirken.
Quarkwickel können Sie bei Bedarf mehrfach am Tag anwenden.

Arthrose – Was ich in der Praxis für Sie tun kann.

Gerne berate ich Sie in der Praxis zu den Themen Ernährung, Entsäuerung und Entschlackung bei Arthrose und verordne Ihnen die nötigen Präparate.

Darüber hinaus wende ich in meiner Praxis weitere naturheilkundliche Methoden bei Arthrosen an, die ich hier kurz vorstellen will.

Arthrose – Fehlbelastungen von Gelenken beseitigen

Beckenschiefstände, muskuläre Verspannungen oder „ausgerenkte“ Wirbel können zu Fehlbelastungen von Gelenken führen. Dadurch nutzen sich die Gelenkknorpel schneller ab, eine Arthrose wird begünstigt.
Deshalb ist es wichtig, einen Beckenschiefstand oder ausgerenkte Wirbel zu erkennen und, wenn vorhanden, zu behandeln.

Ein Beckenschiefstand ist meist auf eine Blockade im Iliosakralgelenk zurückzuführen.
Um eine Blockade im Iliosakralgelenk und den damit verbundenen Beckenschiefstand zu beseitigen, wende ich in meiner Praxis eine spezielle Akupunkturtechnik an, die in den allermeisten Fällen zu einem schnellen und langanhaltenden Erfolg führt.
Eventuell wird diese Technik durch eine Manuelle Therapie des Iliosakralgelenkes und Übungen für zu Hause unterstützt, was aber in vielen Fällen gar nicht nötig ist.

Um „ausgerenkte“ Wirbel wieder „einzurenken“ wende ich in meiner Praxis nach einer entspannenden, die Muskulatur lockernden Massage die Hock-Methode® an.
Bei dieser Methode, geschieht das Eingrenken der Wirbel mittels der Bewegung des Patienten. Ich als Therapeut liefere nur den nötigen Gegendruck.

Häufig findet man bei Arthrose auch schmerzhafte Punkte im Bereich der Muskulatur, die das betroffene Gelenk bewegt. Schmerzhafte Muskeln sind ein Hinweis auf verspannte, verkürzte Muskeln.
Verkürzte Muskeln führen zu Fehlbelastungen von Gelenken, was wiederum die Arthrose begünstigt.

In diesem Falle ist es wichtig, die betroffenen Muskeln zu entspannen und zu dehnen, um die Arthrose-Schmerzen zu lindern.
Dies kann durch Massagen geschehen.
In meiner Praxis wende ich darüber hinaus eine spezielle, sehr effektive Technik an, bei der Muskeln gezielt über Druck an den Muskel-Sehnen-Übergängen gedehnt werden.
Ich zeige Ihnen außerdem Übungen für zu Hause, mit denen sie die betroffenen Muskeln dehnen können, um die Therapie zu Hause zu unterstützen..

Arthrose-Therapie mit Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Behandlungsverfahren der Chinesischen Medizin (TCM), die sich schon seit über 2000 Jahren bewährt hat.
Sie kann Ihnen bei vielen chronischen und akuten Erkrankungen helfen: begleitend und unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung – oder als echte Alternative.

Besonders bewährt hat sich die Akupunktur bei der Behandlung von Schmerzen.

Nach Vorstellung der Chinesischen Medizin fließt die Lebensenergie (Qi) in sogenannten Meridianen (Leitbahnen). Kommt es in den Leitbahnen zu einer Stauung oder zu einem Mangel an Qi, dann entstehen Schmerzen.

Bei der Akupunktur werden sehr dünne Nadeln an bestimmten Stellen des Körpers – den Akupunkturpunken – gesetzt, die sich auf den Meridianen befinden. Dadurch kann auf den Energiefluss in den Meridianen Einfluss genommen werden.
Die Stauung oder der Mangel an Qi kann dadurch beseitigt werden und die Schmerzen können verschwinden.

Homöopathie

Die Homöopathie wurde vor über 200 Jahren von Samuel Hahnemann entdeckt.
Sie versucht „Ähnliches mit Ähnlichem“ zu heilen, indem Substanzen in hoch verdünnter und verschüttelter (potenzierter) Form verabreicht werden, die bei Gesunden genau die Symptome auslösen, die man beim Kranken vorfindet.

In meiner Praxis arbeite ich überwiegend mit bewährten homöopathischen Komplexmitteln.
Bei homöopathischen Komplexmitteln werden bei einem bestimmten Krankheitsbild bewährte homöopathische (potenzierte) Substanzen zu einem Mittel vermischt.
Je nach Indikation können diese Oral eingenommen oder auch gespritzt werden.

In meiner Praxis hat sich bei Arthrose eine Injektionstherapie mit verschiedenen homöopathischen Komplexmitteln bewährt.

Arthrose – Therapie mit Blutegeln

Eine Blutegel-Therapie ist vor allem bei Erkrankungen angezeigt, bei denen Durchblutungsstörungen und /oder Entzündungen vorliegen, wie dies bei Arthrose der Fall ist.

Es werden 1 oder mehr Blutegel am schmerzhaften Gelenk angesetzt. Diese saugen sich fest und sägen sich mit Ihren Kalkzähnchen vorsichtig in die Haut. Das ist weitgehend schmerzfrei (wahrscheinlich gibt ein Blutegel beim Saugen schmerzlindernde Stoffe ab).
Im weiteren Verlauf von 15 – 90 Minuten saugt der Butegel Blut und gibt dabei Wirkstoffe (z. B. Egelin) in das Gewebe ab. Diese Wirkstoffe scheinen durchblutungsfördernde, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung zu haben.
Anschließend fällt der Blutegel von alleine ab.
Die kleine Bisswunde wird (durch den Wirkstoff Calin) offen gehalten und blutet 8 – 12 Stunden nach. Während dieser Zeit wird die Wunde gut mit saugfähigem Material abgedeckt.

Arthrose – Welche Therapie ist für Sie die richtige?

Welche Therapie für Sie die richtige ist, ergibt sich aus einer ausführlichen Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte) und einer Untersuchung. Anschließend kann ich ein individuelles Therapiekonzept für Sie erstellen.

Wichtig für Sie zu wissen ist: Je eher eine Therapie bei Arthrose einsetzt, desto erfolgversprechender ist die Therapie. Warten Sie also nicht, bis Sie Ihr(e) Gelenk(e) gar nicht mehr bewegen können und die Schmerzen unerträglich werden, bevor Sie sich zu einer Therapie entschließen.

Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.

Telefon: 0 56 82 – 73 34 16 0

Leider kann ich aufgrund des strengen deutschen Arzneimittelwerbegesetzes auf dieser Seite kein Arzneimittel empfehlen.
Gerne berate ich Sie jedoch in meiner Praxis zum Thema Arthrose.
Rufen Sie an und vereinbaren Sie einen Termin: 0 56 82 – 73 34 16 0

 

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